Buchtipp: Land & Lotte – mit dem Pferd durch die Provinz (+ Gewinne das Buch!)

veröffentlicht von Sarah am 20. Februar 2015

Lesetipp: Land und Lotte

Das Glück dieser Erde liegt nicht auf dem Rücken der Pferde … sondern daneben. 1350 Kilometer wandert die Autorin neben ihrer Stute Lotte durch Deutschland. Sie entdeckt dabei Bekanntes neu, macht sich mit Unbekanntem vertraut und findet, ohne zu suchen: Begegnungen, Gespräche, Unterstützung und vieles mehr. Schritt für Schritt bestätigt sich für sie die alte Weisheit, dass der Weg das Ziel ist.

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Das Buch „Land & Lotte“ habe ich das erste Mal in einer Erfurter Buchhandlung entdeckt und musste bei dem Titel direkt grinsen. Wer ein gepunktetes Pferd namens Lotte hat, mit diesem durch Deutschland wandert und dann dem Buch über dieses Projekt noch solch einen kreativen Namen gibt, gehört beachtet.

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Und nun habe ich auch endlich das Buch durchgelesen. An einem einzigen Tag! Zugegeben mit 223 Seiten ist es kein dicker Wälzer, aber trotzdem will das bei mir etwas heißen.

Der Schreibstil von Stefanie ist locker und trotzdem mitreißend. Ähnlich wird vermutlich auch mein Buch klingen, was ich eines Tages schreiben werde 😉

Die Kapitel sind kurz und deshalb angenehm zu lesen. Zwischen den chronologischen Kapiteln über die einzelnen Wegetappen gibt es Kapitel zu „Wandergedanken“: Warum deutsches Frühstück toll ist, welche Arbeiten die Autorin neben dem Wandern lernt, Gedanken zu Heimweh und vieles mehr. Gerade das hat mir sehr gut gefallen.

Die Personen, die Stefanie unterwegs trifft und bei denen sie unterkommt sind toll beschrieben. Ich habe alle irgendwie direkt in mein Herz geschlossen. Die Begegnungen und Gespräche sind teils kurz und doch sehr intensiv.

„Wir Deutschen sind gastfreundlicher und hilfsbereiter, als unser Ruf vermuten lässt, ist meine Erfahrung“,

schreibt Stefanie gleich zu Beginn des Buches und da muss ich ihr Recht geben. Damals als wir Egon noch ganz neu hatten und vier Tage durch Thüringen gewandert sind, haben wir auch unglaubliche Gastfreundschaft erfahren. Schön zu sehen, dass auch andere Wanderer mit Pferd das bestätigen können.

Neben den Begegnungen mit anderen Menschen, werden aber auch unschöne Ereignisse nicht verschwiegen. Nicht immer ist das Wandern mit Pferd einfach. Zweimal gerät  Pferd Lotte in Panik und rennt weg, einmal kann sie sich gerade noch aus einem Schlammloch befreien, zweimal wählt die Autorin die 110 und auch innerlich hat sie mit so einigen Gedanken und Problemen zu kämpfen.

Trotzdem hatte ich beim Lesen des Buches durchweg gute Laune. Stefanie schafft es einfach herrlich authentisch und ehrlich zu sein, dass ich mich immer angesprochen fühlte.

„Zwei Wochen bin ich jetzt mit Lotte unterwegs, und alles, was mir momentan durch den Kopf geht – sind meine Füße. Man nimmt ja gemeinhin an, dass einem beim Wandern quasi automatisch hochphilosophische Gedanken ereilen. Weit gefehlt!“

„Nie habe ich geglaubt, es sei leicht, sechs Monate unterwegs zu sein. Aber es ist mehr als nicht leicht. Die vielen Abschiede und Begegnungen brauchen mich auf. Ich bin überrascht, wie viel Kraft es kostet, Menschen, Orte und Geschichten in mich aufzunehmen und wieder loszulassen.“

Heimat ist ein großes Thema im Buch. Wo bin ich zu Hause? Was genau ist Heimat? Als Stefanie ihre Aufenthalte im Norden Deutschland direkt an der Weser beschreibt muss auch ich schlucken und überlege, ob ich eines Tages wohl dorthin zurück gehen werde?

„Ich darf in der ehemaligen Wohnung von Arnes Eltern in der Burg schlafen. Vom Bett aus habe ich einen wunderschönen Blick auf die bleiträge dahinfließende Weser. Ab fünf Uhr morgens, wenn die Vögel den Tag begrüßen, steigen die Frühnebel über dem Wasser auf und tauchen die Landschaft in märchenhaftes Nichts. Ich liebe diesen Blick und sitze aufrecht mit dem Kissen im Rücken im Bett. Ich verstehe, dass Menschen, die einmal hier gelebt haben, wieder an diesen Ort zurückkehren.“

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LandundLotte

Aber auch sehr witzige Geschichten sind dabei. Geschichten von Bohnen und ausgebrochenen Kühen. Geschichten von wortkargen Bauern und heilenden Schamanen.

Ob Stefanie und Lotte am Ende ihr Ziel, die Ostsee, erreichen? Musst du selbst herausfinden! 😉

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Gewonnen hat Sophie P. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Lesen!

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